Gänseleber-Verbot in New York zieht Kreise

Gänseleber-Verbot in New York zieht Kreise

Gänseleber-Verbot in New York kann Kreise ziehen

In New York darf ab 2022 keine Stopfleber aus Gänsen oder Enten mehr verkauft werden. Die Stadtverwaltung stimmte in der Vorwoche mit großer Mehrheit für ein Verbot des Verkaufs der kulinarischen Spezialität. Verstöße sollen mit Strafen in Höhe von 2000 Dollar (1800 Euro) geahndet werden. Tierschutzaktivisten hatten ein solches Verbot schon länger gefordert, weil die Enten und Gänse bei der Herstellung der Stopfleber ihrer Ansicht nach gequält werden. In vielen Restaurants gilt Stopfleber (Foie Gras) als teure, französische Delikatesse. Die New Yorker Gastronomie-Branche kritisierte deswegen das Verbot scharf, wird aber erfolglos bleiben. In den meisten New Yorker Spitzenrestaurants finden sich Gerichte mit Gänsestopfleber auf den Fine dining-Speisekarten. Mit den jüngsten Strafzoll-Attacken der Trump-Regierung gegen französische Delikatessen und Weine hat die Entscheidung aber nichts zu tun. Gourmets befürchten, dass das New Yorker Beispiel Schule macht und sich weitere US-Metropolen oder Gliedstaaten dem Vorstoß anschließen könnten.
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