„Warum gutes Essen oft viel zu günstig ist“

„Warum gutes Essen oft viel zu günstig ist“

„Warum gutes Essen häufig viel zu günstig ist“

Die Luft ist dünn an der Spitze der Fine Dining-Gastronomie. Das ist nichts Neues. Erst in diesem Jahr sperrten etwa in Deutschland einige Toprestaurants aus wirtschaftlichen Gründen zu, darunter ein 3-Sterner. Das Problem ist in allen mitteleuropäischen Ländern gleich. Teure Edelprodukte, teures oder fehlendes Personal, behördliche Schikanen und Überbürokratie, kaum mehr Geschäftsessen wegen der steuerlichen Nichtabsetzbarkeit. Ein bemerkenswerter Beitrag in der Onlineausgabe der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) befasst sich mit dem Phänomen, warum „Das Warum das Essen in guten Restaurants viel zu günstig ist“. Die Beispiele aus der Schweiz sind beispielhaft auch für Deutschland, Österreich und andere Länder.

Die Jagd nach dem Schnäppchen funktioniert nicht beim Essen, zumindest nicht langfristig. Viele Restaurants müssten eigentlich ihre Preise erhöhen, wenn sie ehrlich wären. So steigt Wolfgang Fassbender in seinen Beitrag ein. Ein Sterneessen könne unmöglich lediglich doppelt oder dreimal so teuer sein wie ein Burger mit Pommes frites und Cola in der Systemgastronomie, wo ja bekanntlich lediglich im Akkord Tiefkühl-Pattys aufgetaut werden, wo es nicht um Individualität geht, sondern um Massenabfertigung.

Würde ein Wirt seine eigene Arbeitszeit einmal auf die verlangten Preise für Schnitzel und Steak umlegen, käme er bisweilen zum Schluss, dass sich die Sache gar nicht rechnet, dass er sein Gasthaus besser zumachte. Gastronomie, wie sie gestern noch funktionierte, ist heute nicht mehr möglich. Schon gar nicht bei all den gesetzlichen Regelungen, den Anforderungen an Hygiene und Brandschutz, an die korrekte Auszeichnung von Allergenen und die Mitarbeitermotivation.

Den gesamten Beitrag von Autor Wolfgang Fassbender in der NZZ finden Sie hier.
Zurück