Deutsche Weinernte: Kleinere Menge, aber gut

Deutsche Weinernte: Kleinere Menge, aber gut

Deutsche Weinernte: Kleinere Menge, aber gut

Die diesjährige Weinlese in Deutschland ist weitgehend abgeschlossen. Nach dem von Hitze und Trockenheit geprägten Jahrgang 2018 mit großen Mengen und eher schweren Weinen fällt der 2019er Weißwein spritziger und leichter aus. Die Erträge aber sind unterdurchschnittlich. „Man kann von einem sehr guten Jahrgang sprechen“, sagte der Sprecher des Deutschen Weininstituts, Ernst Büscher. Die Weinmoste weisen eine sehr ausgeglichene Balance von Zuckergehalt und Säure auf.

Um nicht zu schwere Weine mit einem höheren Alkoholgehalt zu bekommen, sei die Traubenlese etwas schneller zu Ende geführt worden als anfangs erwartet, sagte Büscher. Noch nicht beendet ist die Lese in den vom spät reifenden Riesling dominierten Anbaugebieten Mosel und Mittelrhein.

Im Verlauf des Winzerjahres folgten einem frühen Austrieb der Reben ein Kälteeinbruch im Mai und sehr warme Sommermonate. Dabei kam es zum Teil zu erheblichem Sonnenbrand der Trauben, was zu Ertragseinbußen führte. Besonders empfindlich für diese Schäden sind Riesling und Trollinger.

Quelle: Deutsches Weininstitut (DWI),
www.deutscheweine.de
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