Weinviertel: Hardegg feiert 20 Jahre Viognier

Weinviertel: Hardegg feiert 20 Jahre Viognier

Weinviertel: Hardegg feiert 20 Jahre Viognier

Maximilian Hardegg und Betriebsleiter Andreas Gruber zelebrieren 20 Jahre Viognier. Die französisch-stämmig Rebsorte wird in Österreich kaum geplanzt. Hardegg keltert den Viognier seit zwei Jahrzehnten auf seinem Schlossweingut in Seefeld-Kadolz im nördlichen Weinviertel.

Seit 1999 kennt man das Gut Hardegg für die seltene weiße Rebsorte Viognier, die auf seinen Weinviertler Böden aus feinsandigen und kalkhaltigen Tonen vortrefflich gedeiht. Heimisch ist sie an der nördlichen Côtes du Rhône, wird aber auch dort nur noch in geringen Mengen angebaut. Sie gilt als schwierig zu kultivieren und erbringt wenig Ertrag. Trotzdem - oder vielleicht gerade deswegen - zählt manch Viognier zu den besten Weinen der Welt und besticht durch Aromen nach Pfirsich, Mango, Melonen und Rosen, durch Eleganz und Finesse. In Österreich wird der Viognier im Übrigen nicht als Qualitätsrebsorte gelistet, weshalb die Rebsorte auch nicht auf den Etiketten von Hardegg angeführt sein darf.

Das Gut Hardegg liegt in Seefeld-Kadolz im nördlichen Weinviertel nahe der tschechischen Grenze und befindet sich im Besitz der Familie Hardegg. Maximilian Hardegg leitet neben dem dreißig Hektar großen biologisch bewirtschafteten Weingut auch das landwirtschaftliche Gut. Tierwohl, Nachhaltigkeit und eine hohe Biodiversität sind ihm und seiner Familie ein großes Anliegen. Mit dem Anlegen von Biotopen, Wassergräben, Hecken und Windschutzstreifen oder der jährlichen Singvögelzählung setzt der Betrieb wichtige Maßnahmen für die Landschaftspflege und die Artenvielfalt in der Region.

www.grafhardegg.at

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