Vinaria Trophys für die besten Weine & Winzer!

Vinaria Trophys für die besten Weine & Winzer!

Vinaria Trophys für die besten Weine & Winzer!

Große Gala für die besten Winzer und Weine der Vinaria-Sortenverkostungen der vergangenen Monate. Im Palais Niederösterreich in Wien wurden am 18. Februar 2019 die siegreichen Winzer mit den begehrten Vinaria Trophys ausgezeichnet. Die Trophy für ein herausragendes Winzer-Lebenswerk geht diesmal an Hermann Krutzler (80) aus dem Südburgenland, der die vinophile Botschaft des Eisenbergs in die Weinwelt hinausgetragen hat.

Die Vinaria Trophys sind sichtbare Auszeichnungen für die besten Weine von Österreichs größten Sortenverkostungen. Diese werden – einzigartig! – allesamt anonym („blind“) und kommissionell verkostet, sind daher besonders hochwertig.

Erstmals vergab Vinaria eine Trophy für Roséweine, in der Rosés aus klassischen Sorten zusammen mit den bekannten Schilcherweinen aus der autochthonen Sorte Blauer Wildbacher aus der Weststeiermark zusammengefasst werden. Zum zweiten Mal vergeben wurde eine Sondertrophy für Sekt. Mit der Schaffung der Sektpyramide wurde dem schäumenden Segment eine Klassifizierung zuteil, die im Vorjahr mit dem Markteintritt der ersten Sekte aus der Kategorie Große Reserve ihre Komplettierung erfahren hat.

Begehrteste Auszeichnungen – Vinaria, Österreichs Zeitschrift für Weinkultur, wird als führende Weinfachzeitschrift des Landes von Experten und Weinfreunden gleichermaßen hochgeschätzt. Eine Kernkompetenz der renommierten Zeitschrift liegt in der alljährlichen Beurteilung der jeweils aktuellen Weine aller wichtigen Qualitätsproduzenten aus Österreich. Chefredakteur Peter Schleimer: „Im Rahmen von Österreichs umfassendsten und ausnahmslos anonym (‚blind‘) durchgeführten Sortenverkostungen erstellt die Vinaria-Jury Ranglisten in den jeweiligen Weinkategorien. Bis zu 300 Proben pro Verkostung werden dabei eingereicht.“

Die drei höchstbewerteten Weine jeder Kategorie werden alljährlich mit der Vinaria Trophy ausgezeichnet – wenig überraschend zählt die Trophy seit vielen Jahren zu den begehrtesten Preisen in der heimischen Weinwirtschaft.

Trinkgenuss in Weiß – In der Kategorie „Leicht & fruchtig“ konnte ein Riesling aus dem Kremstal den ersten Platz erobern: Die Gebrüder Müller aus Krustetten siegten mit dem 2017 Riesling aus der Further Ried Silberbichl. Dahinter folgten drei weitere 2017er: Das Weingut Schmölzer aus St. Andrä-Höch mit der Jungfernlese vom Gelben Muskateller aus der Ried Gaisriegl erreichte den zweiten Platz, am dritten Rang folgten das Weingut Allram aus Straß mit Riesling Straß Kamptal und das Weingut Greilinger aus Schöngrabern mit Grüner Veltliner Klassik Weinviertel.

Fruchtspiel in Rosa – In der heuer erstmals geschaffenen Kategorie „Rosé“ konnte ein Rosé aus Gols den ersten Platz erobern: Gerhard Pittnauer siegte mit seinem Rosé Dogma 2017. Dahinter folgte auf dem zweiten Rang ein Trio: das Weingut Friedrich aus St. Stefan mit dem Schilcher Ried Pirkhofberg, die Domäne Wachau mit Rosé 1805 Reserve sowie Peter Uhler aus Wien mit dem Zweigelt Rosé Monia – alle drei aus 2017.

Viel Konkurrenz bei GrüVe & Riesling – Bei den klassischen Weißwein-Kategorien Grüner Veltliner und Riesling gab es ein knappes Rennen um die Trophys. Heuer stand der generell ausgezeichnete und besonders für Riesling hervorragende Jahrgang 2017 am Prüfstand, dementsprechend umkämpft waren die Stockerlplätze. Die Kategorie Grüner Veltliner teilten sich Wachau und Kremstal untereinander auf, bei den Rieslingen standen Wien, Wachau, Kremstal und Südsteiermark am Podium.

Beim Grünen Veltliner siegte mit Ried Honivogl Smaragd vom Weingut Hirtzberger ein Wachauer Spitzenwein vor dem Weingut Buchegger aus Droß mit seinem Ried Vordernberg Kremstal Reserve sowie dem Wein-Gut Nigl aus Senftenberg mit dem „Privat Ried Pellingen“. Bei den Rieslingen feierte das Wiener Weingut Mayer am Pfarrplatz einen Sieg mit seinem Nussberg Ried Weißer Marmor, bereits die zweite Trophy für den „Weißen Marmor“.

Dahinter landete das Weißenkirchner Weingut Prager (Toni Bodenstein) mit Riesling Klaus Smaragd Wachau. Den dritten Platz teilten sich das Weingut Buchegger aus Droß mit Riesling Ried Moosburgerin Kremstal Reserve sowie überraschenderweise das Weingut Wohlmuth aus Fresing im südsteirischen Sausal mit dem Riesling Ried Edelschuh Südsteiermark – und somit der einzige 2016er im Spitzenfeld.

Favoritensiege bei Sauvignon Blanc – Wie im Vorjahr hatte heuer die Grüne Mark im Süden wieder die Hoheit beim Sauvignon – alle Trophys für diese Sorte gingen in die Steiermark: Das Weingut Maitz siegte mit dem 2016 Ried Hochstermetzberg Südsteiermark, knapp dahinter landete das Weingut Muster.Gamlitz mit seinem Ried Grubthal Private Reserve 2015. Der dritte Platz ging an das Aufsteiger-Weingut Gollenz aus Tieschen im Vulkanland mit 2015 Sauvignon Blanc Ried Pregruckenberg.

Top Rotweine – Die Kategorie Blaufränkisch war ganz in der Hand Pannoniens, wobei die nordburgenländischen Herkünfte auftrumpften: Das Golser Weingut Anita & Hans Nittnaus feierte einen Doppelsieg mit Jungenberg und Lange Ohm, beide aus der Herkunft Leithaberg und aus dem Jahrgang 2016. Bronze ging an das Weingut Prieler in Deutsch-Schützen, die mit ihrem Klassiker aus der Ried Goldberg aus dem Jahr 2015 erfolgreich waren.

Bei den reinsortigen Weinen – alle Sorten außer Blaufränkisch – hatte heuer ein Cabernet Sauvignon die Nase vorne: Der Sortenvertreter vom Weingut Kollwentz aus Großhöflein landete auf Platz 1. Knapp dahinter folgten zwei Thermenregion-Weine aus der Burgundergruppe: der Pinot Noir 2015 aus der Ried Holzspur vom Weingut Johanneshof sowie das Weingut Auer mit St. Laurent Reserve 2016, beide Betriebe aus Tattendorf.

Bei den Cuvées waren Carnuntum sowie der Norden und die Mitte Pannoniens erfolgreich: Philipp Grassl aus Göttlesbrunn erreicht mit seiner Bärnreiser Reserve 2015 die höchste Wertung beim Rotwein überhaupt, dahinter reihte sich das Deutschkreutzer Weingut Gager mit dem Tycoon 2015 vor dem Weingut Anita & Hans Nittnaus aus Gols mit Comondor 2016.

Süße Überraschungen – Vinaria vergibt Trophys in zwei Süßwein-Klassen: „Süß“ umfasst Spätlese, Auslese und Beerenauslese – Kategorien, in denen der Restzucker moderat bis mittelhoch ist und Edelfäule weniger Rolle spielt. „Edelsüß“ umfasst die Botrytis-Kategorien Ausbruch und Trockenbeerenauslese ebenso wie hochgradige Eisweine und Strohweine, wo die Konzentration durch Verdunstung erzielt wird. Nach Jahren mit niederösterreichischer Dominanz hatte heuer wieder das Burgenland einen großen Auftritt.

In der Kategorie „Süß“ sicherte sich das Weingut Ernst Triebaumer aus Rust den Sieg mit der 2015er Beerenauslese Burgenland. Silber ging an das Weingut Kollwentz aus Großhöflein mit der 2016er Scheurebe Beerenauslese, Bronze erreichte schließlich das Weingut Haider aus Illmitz mit der Welschriesling Beerenauslese 2015, beide Herkunft Burgenland.

In der Kategorie „Edelsüß“ gab es zwei Sieger und Gold-Trophy-Gewinner: An der Spitze standen einerseits die Brüder Müller aus Krustetten, die nach der Kategorie „Leicht & fruchtig“ mit der 2017er Neuburger Trockenbeerenauslese „Therese“ einen zweiten Sieg errangen, andererseits das Weingut Haider aus Illmitz mit der Sämling 88 Nektaressenz TBA Burgenland 2015. Den dritten Platz erreichte der Angerhof Tschida mit dem furiosen Gelber Muskateller Eiswein 2015 Burgenland.

Reifeprüfung mit Auszeichnung – Vinaria vergibt auch Trophys für gereifte Weine, jeweils eine für Weiß- und für Rotwein. Sie werden aus Verkostungen mit gereiften Weinen gebildet, deren Ernte mindestens vier Jahre zurückliegt. Bei den Weißen stand der eher schwierige Jahrgang 2014 im Fokus. Die Krone errang das Weingut Sighardt Donabaum aus Spitz in der Wachau mit Grüner Veltliner „Der mächtige S. Dona aus der Almenreith“, dahinter landeten das Weingut Knoll aus Unterloiben mit Riesling Vinothekfüllung Smaragd Wachau sowie das Weingut Allram mit Riesling Ried Heiligenstein Kamptal Reserve.

Beim Rotwein stand der ausgezeichnete Jahrgang 2012 im Fokus, der sich hervorragend präsentierte: Den Sieg holte sich abermals – wie bei den aktuellen Premiumrotweinen – Philipp Grassl aus Göttlesbrunn im Weinbaugebiet Carnuntum mit der grandiosen Bärnreiser Reserve. Die weiteren Plätze gingen ins Nordburgenland: Silber an das Golser Weingut Leitner mit Blaufränkisch Ungerberg, knapp gefolgt von Birgit Braunstein aus Purbach mit Blaufränkisch Ried Thenau.

Prickelnde Stars – Angesichts der Tatsache, dass die Sektpyramide nun auch in der Topkategorie „Große Reserve“ ihre ersten Vertreter hat, wurde wieder eine Sondertrophy für heimische Sekte vergeben. Den Sieg trug das Langenloiser Traditionsweingut Bründlmayer mit dem NV Blanc des Blancs Extra Brut Reserve davon. Silber und Bronze gingen an den aus Schrattenberg im Weinviertel stammenden Sektspezialisten Christian Madl mit der 2008er Cuvée Speciale Brut Oenothek sowie dem Welschriesling-Sekt „Von den Weißen“ aus 2013.

Schnäpse des Jahres – Bei den Edelbränden hat Vinaria erstmals die Schnäpse des Jahres mit Trophys ausgezeichnet, analog zu den Weinen. Die Trophys für die drei Schnäpse des Jahres gehen an die Oststeirer Alois und David Gölles aus Riegersburg für die Saubirne 2014 und für die Alte Herzkirsche aus 2009 sowie an Reinhard Wetter aus Missingdorf im Weinviertel für die Williamsbirne aus dem Jahrgang 2016. – Den Tirtel „Brenner des Jahres“ sicherte sich einmal mehr die Brennerei Guglhof aus Hallein (Salzburg) vor der Destilliere Schosser e.U. aus Ried im Traunkreis (Oberösterreich) und der Destillerie Wöhrer, dem Garagenbrenner aus Traun (Oberösterreich).

Hier finden Sie die Sieger (1.-3. Platz) aller Trophy-Kategorien auf einen Blick, auch zum kostenlosen Download

Im Beitrag auch die Fotogalerie zur Vinaria Trophy Gala 2019.

www.vinaria.at
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