O'zapft is! – Münchner Oktoberfest eröffnet

O'zapft is! – Münchner Oktoberfest eröffnet

O'zapft is! – 185. Münchner Oktoberfest eröffnet!


O'zapft is! – Das Münchner Oktoberfest, die Wiesn, wurde fach- und stilgerecht am vergangenen Wochenende eröffnet. Die Maß kostet dieses Jahr, wie berichtet, bis zu 11,50 Euro. Schon 32 Minuten nach dem Eröffnungs-Bieranstich durch Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) mußte die Rettung die erste „Bierleiche“ abtransportieren. Sechs Millionen Besucher werden beim 185. Oktoberfest bis 7. Oktober 2018 erwartet.

Beim größten Volksfest der Welt hieß es am Samstag wieder: Ozapft is! Mit zwei Schlägen zapfte Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) am 22. September 2018 pünktlich um 12.00 Uhr das erste Fass Bier an und eröffnete damit das 185. Oktoberfest. Erstmals war Bayerns neuer Ministerpräsident Markus Söder (CSU) in der Anzapfboxe im Schottenhamel-Zelt dabei - er erhielt traditionsgemäß die erste Maß. Schon Stunden vor dem offiziellen Feststart hatten Hunderte Wiesn-Besucher, fast alle in Dirndl und Lederhose, vor den Einlässen gewartet.

Das Gelände ist auch dieses Jahr umzäunt, an den Eingängen gibt es stichprobenartige Kontrollen. Für Sicherheit an den 16 Festtagen sollen rund 600 Polizeibeamte sorgen. Es gibt noch mehr Videokameras und Beamte mit Bodycams.
Um Verletzte und Bierleichen kümmert sich zum ersten Mal nach mehr als 130 Jahren nicht das Rote Kreuz, sondern der Sanitätsdienst Aicher Ambulanz. Rund 600 Helfer und 50 Ärzte sind während der Wiesn im Einsatz. Schon 32 Minuten nach dem Eröffnungs-Bieranstich am vergangenen Samstag mußte die erste Bierleiche abtransportiert werden.

Auf dem Oktoberfest klettern die Bierpreise dieses Jahr um 3,6 Prozent auf bis zu 11,50 Euro für die Maß. Mit der üblichen Kalkulation der bayerischen Wirte – Einstiegspreis mal drei plus Mehrwertsteuer – kommen die Wiesn-Gastronomen wegen der hohen Kosten vor Ort nicht aus. Allein der Auf- und Abbau eines Zelts kostet ein bis zwei Millionen Euro, die Musikkapelle gut 200 000, die Ordner im Zelt 400 000 Euro oder mehr, wie Wiesnwirt Christian Schottenhamel der Münchner tageszeitung „tz“ sagte.

Zudem habe die Stadt München ihre Umsatzpacht für die Theresienwiese kräftig erhöht auf 6,1 Prozent für die kleinen und 7,8 Prozent vom Umsatz für die großen Zelte. Damit wären in den bevorstehenden zwei Wiesnwochen bei einem erwarteten Nettoumsatz von 122 Millionen Euro 9,3 Millionen Euro Umsatzpacht zu erzielen, rechnete der Münchner Wirtschaftsreferent und Wiesn-Chef Josef Schmid (CSU) laut „tz“ vor.

Der offizielle Sammlerkrug wurde bereits in Auflagen von –zigtausend Stück verkauft und erweist sich einmal mehr als Renner. Die Preise im Oktoberfest-Onlineshop liegen je nach Ausführung zwischen 17 und 34 Euro pro Stück.

www.oktoberfest2018.de
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