ARD Schock-Doku: Europas dreckige Ernte

ARD Schock-Doku: Europas dreckige Ernte

ARD Schock-Doku: „Europas dreckige Ernte“


Die Handelsregale in Deutschland, Österreich und anderen EU-Ländern sind voll mit günstigem, frischem Obst und Gemüse. Gerade im Sommer hat gast alles Saison. Eine ARD-Dokumentation im deutschen Fernsehen hat jetzt katastrophale Lohn- und Arbeitsbedingungen in Spanien und Italien aufgedeckt. Der Film zeigt, wie Menschen in Not regelrecht versklavt werden, und wie die Mafia dabei mitverdient.

Die Dokumentation geht der Frage nach, "Wie schaffen es die beiden Länder, so viel und so günstig zu produzieren?" Die ARD-Redakteure Vanessa Lünenschloß und Jan Zimmermann begaben sich auf Spurensuche und verfolgten den Weg der Produkte von den Plantagen über die Zwischenhändler bis in die Supermärkte.

Dabei decken sie in beiden Ländern katastrophale Lohn- und Arbeitsbedingungen auf. Sie zeigen, wie Menschen in Not regelrecht versklavt werden, und wie die italienische Mafia dabei mitverdient. Kontrollbehörden versagen, der Handel schaut weg. Und die EU unterstützt das ausbeuterische und menschenverachtende System mit millionenschweren Agrar-Subventionen. Allein ein Gemüsebetrieb in der spanischen Provinz Almeria hat in den vergangenen drei Jahren 3,4 Millionen Euro Fördermittel erhalten, obwohl er gegen Lohn- und Arbeitsschutzregeln verstößt.

„Europas dreckige Ernte – Das Leid hinter dem Geschäft mit Obst und Gemüse“ lief vor wenigen Tagen am Sender ARD und ist in der ARD-Mediathek befristet abrufbar.
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