Weinregion Neusiedlersee-Hügelland

Weinregion

Neusiedlersee-Hügelland
3.911 Hektar Weinanbaufläche Die wichtigsten Rebsorten: Welschriesling, Weißburgunder, Chardonnay, Blaufränkisch, Zweigelt


Geografisch leicht einzugrenzen ist das Gebiet Neusiedlersee Hügelland, wird es doch im Westen vom Rosaliengebirge , im Süden von der Staatsgrenze zu Ungarn, im Osten vom Neusiedlersee und im Norden vom Leithagebirge nahezu hermetisch umschlossen. Wenn aber so unterschiedliche Standorte wie Purbach, Großhöflein oder Pöttesldorf in diesem Weinbaugebiet inkludiert sind, so ergibt sich daraus sein heterogener Chrakter. Diese Vielfalt eröffnet die Chance sich auf drei Standbeine zu konzentrieren: trockene Weißweine, kräftige Rotweine und betörende Süßweine.

Besonders pikante und durchaus Terroir-geprägte Weißweine kommen don den sanften Südhängen des Leithagebirges. Die Palette reicht hier vom knackigen Welschriesling über fruchtbetonte Weißburgunder und Sauvignons bis hin zu mächtigen Chardonnays.

Die kleinklimatischen Vorteile dieses Gebietes, bedingt durch die großen Wasserflächen des Neusiedlersees, dokumentieren sich aber auch in der stetig zunehmenden Bedeutung der Rotweinproduktion. Aus Blaufränkisch und Zweigelt sowie den französischen Trendsettern Cabernet, Merlot und Syrah werden reinnsortige Gewächse, in der Premium-Kategorie aber Cuveés hervorgebracht, die zum Besten gehören, das die österreichische Rotweinlandschaft zu bieten hat.

Speziell in den Gemeinden am Westufer des Neusiedlersees, fallweise aber auch rund um Eisenstadt, werden durch das häufige Auftreten der Edelfäule auch hochgradige Dessertweine in Gestalt von Beerenauslesen, Ausbrüchen und Trockenbeerenauslesen gekeltert.


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