Frankeichs Winzer sauer auf Trump und Airbus

Frankeichs Winzer sauer  auf Trump und Airbus

Frankeichs Winzer sauer auf Trump und Airbus

Der Flugzeugbauer Airbus hat Verständnis für französische Winzer, die unter US-Strafzöllen auf Wein leiden. „Ich kann deren tiefen Frust darüber, Geisel in einem größeren Konflikt zu sein, nachvollziehen“, sagte Konzern-Chef Guillaume Faury bei der Vorstellung der Bilanz des Flugzeugriesen in Toulouse (Frankreich).

Airbus ist die Ursache des Konflikts, es geht dabei um vermeintlich rechtswidrige EU-Subventionen für Airbus. Dies hat die USA schon öfters erzürnt, Präsident Donald Trump reagierte mit Strafzöllen von 25% auf europäische Waren, darunter Wein, Käse, Olivenöl und andere Lebensmittel. Hauptbetroffen sind Frankreich, Italien, Deutschland und Spanien. Die Produktionsländer der Airbus-Flugzeuge oder deren Komponenten.

Washington hatte von der Welthandelsorganisation WTO das Recht bekommen, Strafzölle von bis zu 100 Prozent auf Waren im Wert von 7,5 Milliarden Dollar zu erheben.

Der Wein stehe aber im Zentrum der Sanktionen, hatte der Verband Fédération des Exportateurs de Vins et Spiritueux (FEVS) zuletzt betont. Die Winzer hatten die Regierung in Paris zum Handeln aufgefordert und die Schaffung eines Notfonds in Höhe von 300 Millionen Euro als Ausgleich gefordert. Sie fürchten vor allem einen Einbruch am US-Weinmarkt, der neben dem britischen und chinesischen der Hauptabsatzmarkt für Weine aus Frankreich ist.
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