Erzherzog Johann Weine: Aufbruch in neue Zukunft

Erzherzog Johann Weine: Aufbruch in neue Zukunft

Erzherzog Johann Weine: Aufbruch in neue Zukunft

Die Winzervereinigung Erzherzog Johann Weine vereint 250 Traubenpartner, deren 180 Hektar Weingärten sich durch alle drei Weingebiete der Steiermark ziehen. Die Qualitätskurve zeigt steil nach oben.

Ehrenhausen ist für viele Weinreisende das Eingangstor in die Südsteirische Weinstraße – ein kleiner Ort, in dem einer der größten Weinbetriebe der Steiermark zu Hause ist: die Winzervereinigung „Erzherzog Johann Weine“. Mehr als 100 Jahre ist das Weingut bereits alt, doch nahmen nur wenige Notiz von dem im Ort lange etwas versteckt liegenden Betrieb.

Das änderte sich vor fünf Jahren: Man baute den Betrieb am Ortsrand neu und errichtete ein State-of-the-Art-Weingut – und setzte den markanten Steirerhut in einer begehbaren Stahlkonstruktion als weithin sichtbares Wahrzeichen davor. Geschaffen wurde ein Gesamtkunstwerk: ein Weingut als moderner Betrieb, dazu eine Vinothek sowie Seminarräume für Business-Events.

„Etwa zwei Drittel unserer Flächen sind im Vulkanland Steiermark, fast ein Drittel ist in der Südsteiermark, ein ganz kleiner Teil ist Schilcher und der kommt aus der Weststeiermark“, sagt Erzherzog Johann-Geschäftsführer Peter Stelzl. Der Klosterneuburg-Absolvent stammt aus einer Leutschacher Weinfamilie und führt seit 2008 die Winzervereinigung.

Mit zunehmendem Qualitätsanspruch hat sich Erzherzog Johann vor zehn Jahren neu ausgerichtet: „Wir produzieren nur Qualitätswein und haben unser Ziel erreicht, ausschließlich in Bouteillen zu füllen.“ Der Traubenpreis, den die Winzerpartner erhalten, konnte in zehn Jahren um 50 Prozent angehoben werden.

600 Weingärten - „Wir haben rund 600 Weingärten“, sagt Stelzl. Die Kleinheit – die Partner haben Flächen von fünf Ar bis zu fünf Hektar – ist aber auch ein Vorteil: Bei der Ernte können das die 250 Winzerfamilien praktisch alleine bewerkstelligen. In Zeiten, wo Lesehelfer immer schwieriger zu bekommen sind, ein unschätzbarer Vorteil.

Stelzl kümmert sich vor allem um das Vulkanland, Kellermeister Sieghard Kugel, der seit 30 Ernten im Betrieb ist, schaut auf die Weingärten in der Süd- und der Weststeiermark. Das für die Steiermark gerade eingeführte DAC-Herkunftssystem hält er für „die bestmögliche Lösung“. Damit wird Herkunft und Terroir in den Mittelpunkt gestellt.

Schon vorher habe man bei Erzherzog Johann Weine klare regionstypische Sortenschwerpunkte gesetzt – mit der Burgunderfamilie, also Weißburgunder und Grauburgunder – im Vulkanland; und Sauvignon Blanc und Muskateller in der Südsteiermark. Der Schilcher ist mit der Weststeiermark untrennbar verbunden. „Welschriesling ist für uns die Steiermark-Sorte.“ Bei den Gebietsweinen wurde „Klassik“ beibehalten, weil es den Kunden vertraut ist.

Landessieger Welschriesling - Bei der diesjährigen steirischen Landesweinbewertung ist der 2018 Welschriesling Klassik Steiermark zum Landessieger gekürt worden. Die 2017 Sauvignon Blanc TBA Südsteiermark schaffte es als Finalist an die Spitze.

Am Profil über den Ortsweinen arbeitet das Weingut gerade. Fünf, sechs Riedenweine soll es künftig geben. Man habe viele tolle Lagen, wie am Grassnitzberg, Obegg, Pössnitzberg oder Kranachberg. Das dynamische Weingut füllt jährlich rund 1,5 Millionen Flaschen. 

https://erzherzog.com

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