252 Rebsorten sind in der Schweiz gepflanzt

252 Rebsorten sind in der Schweiz gepflanzt

252 Rebsorten sind in der Schweiz gepflanzt

Die Schweiz hat viele eigenständige Weine zu bieten, die außerhalb der Eidgenossenschaft wenig bekannt sind. Selbst in der Schweiz kommen viele der autochthonen Sorten über lokale Bekanntheit nicht hinaus, obwohl kaum ein gutes Restaurant oder Hotel verzichtet aber heute auf regionale Tropfen. Mindestens 252 Varietäten werden zwischen dem Boden- und dem Genfersee angebaut. Zu diesem Schluss kam der Walliser Weinforscher José Vouillamoz 2018 in seinem Buch zu den Schweizer Reben (Haupt-Verlag). 80 Sorten klassifiziert Vouillamoz als einheimisch, wozu er auch Hybriden und Kreuzungen zählt. Sie sind vermutlich in der Schweiz entstanden.

Die Neue Zürcher Zeitung (NZZ) hat den Schweizer Rebsorten und einigen interessanten Winzerpersönlichkeiten eine ausführliche Reportage gewidmet. Am bekanntesten und volumenmässig am wichtigsten ist demnach der Chasselas, eine Rebsorte, die ursprünglich aus dem Genferseeraum stammt und am häufigsten in der Waadt angebaut wird. Nicht alle Weine sind hochwertig. Es sind meist Nischenprodukte, der Chasselas zählt zu den Ausnahmen. Varietäten wie Eyholzer Roter oder Lafnetscha dürften bloss Kennern ein Begriff sein. Auch Trauben wie Pinot noir und Merlot sind für gewisse Anbaugebiete seit Jahrzehnten typisch, wurden jedoch aus Frankreich eingeführt.

Die hochinteressante Reportage der Neuen Zürcher Zeitung finden Sie hier.
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