Todesfall in spanischem Sterne-Restaurant

Todesfall in spanischem Sterne-Restaurant

Todesfall in spanischem Sterne-Restaurant

Einen Tag nachdem eine Frau mit ihrer Familie in einem Nobel-Restaurant in Valencia (Spanien) zu Abend aß, ist sie gestorben. Auch andere Besucher klagten über gesundheitliche Beschwerden, darunter der Mann und der Sohn (12) der Verstorbenen. Das „Riff“ ist das älteste Sterne-Lokal in der spanischen Stadt Valencia – doch so schnell wird Eigentümer Bernd H. Knöller wohl keine Gaumen mehr befriedigen. Der musste seinen Laden schließen, zumindest bis die behördlichen Ermittlungen beendet sind, wie die spanische Lokalzeitung „El Periodico Mediterraneo“ berichtete.

Der Grund: Eine 46-jährige Frau, ihr Ehemann sowie der 12-jährige Sohn nahmen am vorletzten Wochenende ein Degustations-Menü zu sich. Einen Tag später war die Frau tot. Die dreiköpfige Familie nahm neben anderen Speisen auch ein Reisgericht mit Morcheln zu sich – die dürften schlecht gewesen sein. Nach dem Besuch im Luxus-Restaurant hatten alle drei mit heftiger Übelkeit zu kämpfen. Bei dem Sohn und dem Ehemann der Toten legten sich die Beschwerden jedoch nach kurzer Zeit. Doch die Symptome der 46-Jährigen ließen nicht nach, führten einen Tag später zum Tod.

Wie Ermittler herausfanden, litten mehrere Gäste nach einem Besuch im Restaurant an Übelkeit und Magenbeschwerden. Die Gesundheits-Behörde stellte im „Riff“ bis dato keine hygienischen oder sonstigen Mängel fest. Alle Speiseproben, die in der Küche und im Lager genommen wurden, werden nach wie vor genauestens untersucht. Ergebnisse wird es frühestens Anfang März geben.

Restaurant-Eigentümer Bernd H. Knöller könnte der Vorfall die Existenz kosten. Ob und wie er mit dem „Riff“ weitermachen möchte, ist derzeit noch offen. Einen ähnlichen Vorfall mit schlechten Morcheln hatte es im Vorjahr in einem Schweizer Restaurant gegeben, auch dort fand eine Frau den Tod.

www.restaurante-riff.com
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