Schwarzes Kameel plant Campari-Bar

Schwarzes Kameel plant Campari-Bar

Schwarzes Kameel plant Campari-Bar im ehemaligen AI

Neues gastronomisches Leben könnte schon bald in die derzeit leerstehenden, rund 600 m2 großen Räumlichkeiten des pleite gegangenen Asia-Luxuslokals AI in der Wiener Seitzergasse im Goldenen Quartier einziehen: dem Vernehmen nach plant Schwarzes Kameel-Eigentümer Peter Friese, einer der erfolgreichsten Gastronomen der Stadt, eine typisch italienische Aperitivo-Bar. Das berichtet das Wirtschaftsmagazin „trend“ in der aktuellen Ausgabe.

Friese möchte für das Projekt die wohl klassischste aller Aperitivo-Marken ins Boot holen: Campari. Mit den Mailändern verbindet den Gastronomen eine langjährige und erfolgreiche Partnerschaft bei zahlreichen Projekten und Events. Inhaltlich soll dem Vernehmen nach die Mailänder Bar „Camparino“ im Art-nouveau-Stil Vorbild sein. Die moderne Location des ehemaligen AI kann aber kaum verändert werden, zumal sich diese im Ensemble des Goldenen Quartiers befindet, das nicht nur die Flagshipstores der großen Luxusmarken umfasst, sondern auch das 5-Sterne-Hotel Park Hyatt Vienna.

Der gesamte Komplex befindet sich im Eigentum der Signa Prime-Gesellschaft, die zum Imperium von Rene Benko gehört. Ein Umbau sei demnach kein Thema, die Miete der Location schon aufgrund der Größe eine Herausforderung. Wie dem auch sei, Campari hat den Deal noch nicht bestätigt, wollte aber auch nicht dementieren.

Das Traditions-Restaurant Schwarzes Kameel, das 2018 sein 400jähriges Bestehen feierte, befindet sich nur rund 50 Meter von der ehemaligen AI-Location entfernt, allerdings an weitaus frequentierterer Lage.

www.kameel.at
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