Hagel verwüstet 7.100 Hektar in Bordeaux

Hagel verwüstet 7.100 Hektar in Bordeaux

Hagel verwüstet 7.100 Hektar in Bordeaux


Hagelstürme fast apokalyptischen Ausmaßes haben am 21. und 26. Mai 2018 im Bordelais gewütet und in der Region Bordeaux 7.100 Hektar Rebflächen verwüstet, teils komplett zerstört. Am schwersten betroffen waren die Côtes de Bourg und Blaye, das südliche Médoc und Pessac melden schwere Schäden. Die Bordeaux’s federation of ‚grand vines‘ (FGVB) fordert Reformen, um den Winzern finanziell effektiver helfen zu können. Aufgrund des Klimawandels ist mit einer Verstärkung der Wetterextreme zu rechnen.

Erst nach und nach kommen im Bordelais die wahren Ausmaße der Schäden zutage. Zum Teil wurden an den beiden Sturmtagen bis zu 80 Prozent der kommenden Ernte 2018 vernichtet. Rund um Bordeaux waren 3.400 Hektar betroffen, an der Cotes de Bourg waren es 2.500 und in der Appellation Blaye nochmals 1.000 Hektar. Zahlreiche betroffene Winzer waren bereits von den Spätfrösten und Hagelstürmen im Vorjahr heimgesucht worden und beklagen zum zweiten Mal in Folge schwere Ausfälle.

Die FGVB fordert unterdessen von der französischen Regierung nicht nur eine Reform der finanziellen Hilfen und deren raschere Bereitstellung, sondern auch eine generelle Neufassung der fiskalischen Bedingungen für die Winzer. Wegen des Klimawandels wird in Zukunft noch stärker mit derartigen Wetterextremen gerechnet.

Neben dem Bordelais waren Ende Mai auch die Regionen Cognac, Languedoc und Luberon von schweren Stürmen, Hagel und Starkregen betroffen.
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