"Von der Flohhaxn zum Räuschl", Teil 2

"Von der Flohhaxn zum  Räuschl", Teil 2

„Von der Flohhaxn zum Räuschl“, Teil 2


Ergänzend zum Beitrag im Vinaria Newsletter der Vorwoche „Von der Flohhaxn zum Räuschl“ weist uns Leser Hans Peter Kasper auf einen Irrtum hin: Das zitierte „Loibner Räuschl“ war richtigerweise eine Veltliner-Cuvèe, kein Riesling. Hans Peter Kasper hat dazu auch noch weitere interessante Infos zusammen getragen, die wir Ihnen nicht vorenthalten möchten:

„Ich habe eben den Beitrag vom Dürnsteiner Räuschl gelesen. Ich bin zwar nicht uralt, kenne aber doch die Weinsituation vor dem Weinskandal gut. Es gab damals die Winzergenossenschaft Dürnstein und das Dinstlgut Loiben. Beide waren zu dieser Zeit selbstständig. Das Dinstlgut vertrieb den Loibner Räuschl und den Loibenberg - beide im Doppler.

Der Räuschl war immer ein Grüner Veltliner, möglich mit einem nicht unbeträchtlichen Anteil an Sämling. Es gab auch auch eine Ost- und eine Westfüllung!! Der Loibenberg im Doppler war ein Riesling. Die Winzergenossenschaft Dürnstein vertrieb Katzensprung, Flohhaxn, Himmelsstiege, 1000 Eimer Berg etc.

Bei den Rotweinen waren zu dieser Zeit weniger Wermut, und wenn dann Cinzano aber vorwiegend Erlauer, Refosko und eine riesige Anzahl an Südtiroler Roten im Doppler in den Lokalen zu sehen: Justiner, Magdalena, Lagrein Krätzer, Kalterer u.v.a.

PS: Auch die Kaiserhofkellerei Krems gibt es wieder. Wehret den Anfängen!“
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