Arlberg: Hospiz-Hotelier dementiert Verkauf

Arlberg: Hospiz-Hotelier dementiert Verkauf

Arlberg: Hospiz-Hotelier dementiert Verkauf


Viel Staub hat der Bericht im Vinaria-Newsletter der Vorwoche aufgewirbelt, wonach es Kaufinteressenten für das legendäre Arlberg Hospiz Hotel der Familie Werner gibt. Hotelier und Eigentümer Florian Werner möchte aber nicht verkaufen: „Wir wollen lieber ausbauen!“

Im Gespräch war das kolportierte Interesse vor allem eines russischen Investors, das Hospiz Hotel in St. Christoph am Arlberger zu erwerben. Florian Werner, Sohn des legendären Adi Werner, Chef und Haupteigentümer des Hotels dementierte gegenüber Vinaria und in einem Interview mit der Tiroler Tageszeitung aber jede Verkaufsabsicht. Ganz im Gegenteil: „Wir verkaufen nicht, mein Ziel ist es, zu wachsen.“

Das weitläufige Hotelobjekt nennt sich seit einem Um- und Ausbau Arlberg1800Resort, in Anspielung auf die einzigartige Lage in 1.800 Meter Seehöhe. Konkret soll das Hospiz Hotel von der derzeitigen Kapazität mit rund 100 Zimmern und etwa 200 Betten erweitert werden. Investieren will man vor allem die die Saisonverlängerung. Aktuell beschränkt sich die Saison im Hospiz Hotel noch auf die vier Wintermonate. Das macht es schwierig, dauerhaft positiv zu wirtschaften und größere Investitionen zu stemmen.

Florian Werner, der auch Vizepräsident der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV) ist, sieht aber auf die Branche generell schwierige Zeiten zukommen: die kleinen Strukturen, das traditionelle Familiendenken, die Einsaisonen-Betriebe und letztlich auch der Druck der Banken auf die Hoteliers: „Wenn da nicht ein Umdenken Einzug hält, werden viele nicht überleben“, warnt Werner in der Tiroler Tageszeitung.

www.arlberg1800resort.at
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