„Maestro“ ist St. Pöltens neuer Hauptstadtwein

„Maestro“ ist St. Pöltens neuer Hauptstadtwein

„Maestro“ ist St. Pöltens neuer Hautpstadtwein

Die Sandgrube 13 der Winzer Krems war vor wenigen Tagen das Zentrum der niederösterreichischen Weinwelt, gab es doch mit der Segnung des Landeshauptstadtweines „Maestro“ einen guten Grund zu feiern. Die niederösterreichische Landeshauptstadt St. Pölten erwählt seit vielen Jahren aus jedem Jahrgang einen Hauptstadtwein, der dann in der Gastronomie der 60.000 Einwohner zählenden Stadt und bei zahllosen Veranstaltungen das ganze kommende Jahr über getrunken wird.

Anfangs waren nur Traisentaler Weine aus dem St. Pöltner Umland als Hauptstadtwein „zugelassen“. Matthias Stadler, viniphil versierter Bürgermeister der Stadt, erweiterte dann aber das Einzugsgebiet. Seither kommt der Hauptstadtwein abwechselnd aus dem Traisental und einer anderen, nahe gelegenen Weinregion.

Für das Kremstal ist es eine Premiere. Ausgewählt wurde ein klassischer Grüner Veltliner der Winzer Krems, der im Rahmen des Festes auf den Namen „Maestro“ getauft wurde. Er stammt aus besten Lagen und bereits die Fassprobe erwies sich als vielversprechend. Zu erwarten ist ein fruchtiger, aber dennoch gut strukturierter, stoffiger Veltliner mit ansprechender Länge und exzellentem Trinkfluss. „Dass wir den Landeshauptstadtwein für St. Pölten liefern dürfen, macht uns besonders stolz, sind wir doch als Winzer Krems Sandgrube 13 mit unseren internationalen Erfolgen ein ganz besonderer Botschafter für Niederösterreich und für Krems!“, zeigte sich Geschäftsführer Franz Ehrenleitner, MAS hocherfreut.


Feierliche Segung eines besonderen Weines

Die Patenschaft übernahmen St. Pöltens Bürgermeister Matthias Stadler und der Kremser Bürgermeister Reinhard Resch gemeinsam mit St. Pöltens Musikschuldirektor Dr. Alfred Kellner. Die Musikschule feiert das 180 Jahre-Jubiläum und war daher in die Namensfindung des Weines eingebunden. Zudem ein zeichen für kulturellen Ambitionen der Stadt, die sich als Europa Kulturhauptstadt 2024 bewerben wird. Die Namensgebung „Maestro“ verweist auch auf die besondere Beziehung St. Pöltens zur Musik. So komponierte Franz Schubert Teile seiner Oper „Alfons und Estrella“ in St. Pölten. Im Haus „Rathausgasse 2“ wurden unter seiner Mitwirkung "Schubertiaden" veranstaltet. Die Weinsegnung hatte Propst Maximilian Fürnsinn vom Stift Herzogenburg, vorgenommen.

Hanna Mannsberger, eine Absolventin der Malakademie der neuen Kunstschule St. Pölten, gestaltete das eindrucksvolle Motiv am Vorderetikett der Maestro-Weinflaschen. Weinpaten und Winzer Krems haben den Namen gemeinsam festgelegt, weil er einprägsam ist, gut klingt und beim Bestellen leicht über die Lippen kommt: „Noch einen Maestro bitte!“ Die tatsächliche Erstverkostung des Hauptstadtweines findet traditionell im Rahmen des Landeshauptstadtballs am 13. Jänner 2018 im VAZ St. Pölten statt.


INFO - Vor über 75 Jahren gegründet, haben sich die Winzer Krems zum mittlerweile umfangreichsten Qualitätsweinproduzenten Österreichs entwickelt und übernehmen dabei überwiegend handverlesene Weintrauben von 980 Mitgliedsweinhauern, mit einer Vertragsrebfläche von rund 990 Hektar. Durch die ganzjährig enge Kooperation zwischen Weinfachleuten und Winzern wird ein optimaler Zeitpunkt für die Handlese bestimmt. Zu den beliebtesten Weißweinsorten der Winzer Krems zählen neben dem Grünen Veltliner auch der Riesling und der Gelbe Muskateller. Mit einem Exportumsatzanteil von 45 Prozent behaupten sich Weine der Winzer Krems vor allem in den Märkten Deutschland, Holland, USA, Kanada und Japan.

www.winzerkrems.at


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