Privat-Sekt-Tasting: Wie wichtig ist Herkunft?

Privat-Sekt-Tasting: Wie wichtig ist Herkunft?

Privat-Sekt-Tasting: Welche Rolle spielt die Herkunft?


Rechtzeitig zum Veranstaltungsreigen rund um den Tag des Österreichischen Sekts lud das Weingut Steininger aus Langenlois gemeinsam mit der LOISIUM WeinErlebnisWelt zu einer durchaus ungewöhnlichen Sektverkostung. - Er ist und bleibt der „Mr. Winzersekt“ des Landes und seine Verdienste um die Imagesteigerung des österreichischen Schaumweins sind unbestritten: der Langenloiser Winzer Karl Steininger. Nicht weniger als 40 „Reserve“-Sekte – alle aus Niederösterreich, Burgenland, Steiermark und Wien – hatte er für eine Blindverkostung im 10er-Haus der LOISIUM WeinErlebnisWelt in Langenlois vorbereitet. Fragestellung: Lässt sich die Herkunft bei Sekten leicht, schwer oder gar nicht erkennen?

Resümee nach 40 Proben – vom Champagner-liken Extra Brut Große Reserve über sortenbestimmte Winzersekte bis zum originellen Schilcher Sekt: Nichts Genaues weiß man nicht! Gerade beim Sekt bestimmt oft die Stilistik mehr den Charakter als das jeweilige Weinbaugebiet. Obwohl: In manchen Fällen gelang die Zuordnung zu einer Weinbauregion recht gut. Nämlich meistens dann, wenn man im Sekt die Handschrift eines bestimmten Winzers erkennen konnte.

„Ich bin einige Male richtig gelegen bei meiner Einschätzung der Herkunft“, erzählt Karl Steininger nach der Verkostung. Eine wichtige Erkenntnis für ihn am Ende des Abends: „Wenn der Sekt von der Machart geprägt ist, dann tritt die Herkunft in den Hintergrund!“ Dem konnte sich Heidi Kühmayer, Geschäftsführerin der LOISIUM WeinErlebnisWelt und Mitorganisatorin des Tastings, nur anschließen.

www.weingut-steininger.at
www.loisium-weinwelt.at
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