„AÏ“ Vienna eröffnet: From Japan with love

„AÏ“ Vienna eröffnet: From Japan with love

„AÏ“ Vienna eröffnet demnächst: From Japan with love


Der genaue Eröffnungstermin steht zwar noch nicht fest, spätestens Mitte Oktober soll es soweit sein: wie Vinaria berichtete, steht im Wiener Goldenen Quartier im Herzen des 1. Bezirks der neue Edel-Gourmet-Asiate in den Startlöchern. Das Medien-Preopening war jedenfalls vielversprechend. Das „AÏ“ befindet sich in der stillen Seitzergasse, die die beiden Objekte des Goldenen Quartiers trennt. Einen Steinwurf gegenüber dem Klassikers „Schwarzes Kameel“ in der kleinen Verbindungsgasse Richtung Kurrentgasse,.

Das „AÏ“ sieht sich als das ultimative Asia-Lokal, das demnächst die Wiener Topgastronomie aufmischen soll. Vor allem auf Gäste, die etwa typisch für „Fabios“ sind, scheinen im Fokus zu sein. Es soll alles bisher Dagewesene bei Fine Dining-Asialokalen in den Schatten stellen. Aï ist übrigens das japanische Wort für „Liebe“. Küchenchef ist, wie ebenfalls exklusiv berichtet, Sören Herzig (34), bis Ende Mai in gleicher Funktion in Juan Amadors Wirtshaus tätig und mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichnet. Dort wird Herzig für die Küche verantwortlich zeichnen, immerhin mit 35 Mitarbeitern. Das gesamte Lokal erstreckt sich auf gleich 600 Quadratmeter und zwei Etagen.

Die Stilistik des Innenlebens ist in dunklen Farben gehalten, etwa Bronze- und Kupfertöne, Metall, Edelhölzer, Marmor und Leder, Designer ist Gregory Gatserelia. Im Erdgeschoß steht der japanisch Robata-Grill, eines der Herzstücke der Küche im „AÏ“. Große Bar- und Loungebereiche sollen Gäste auch zum Chillen und after work anlocken oder eben gleich die Nightfyler. Küche wird es bis spätnachts geben. Für private Events wird eine Glasbrücke als schwebender Dining Room zur Verfügung stehen, in der warmen Jahreszeit folgt ein Gastgarten in die Seitzergasse.

Die Kamp-Gruppe investierte in den Standort nach eigenen Angaben 4,7 Millionen Euro, Vermieter ist die Signa-Holding von Renè Benko. Angenommen werden darf, dass Signa in irgend einer Weise vom Erfolg des Lokal profitieren wird, wenn sich dieser einstellt. Üblich sind in diesen Modellen umsatzabhängige Mieten. 75 Jobs wurden im „AÏ“ geschaffen, davon 35 in der Küche.

Multi-Kulti-Team - Das internationale Team, das mehr als 10 Nationen vereint, formierte sich rund um Managing Director der AT Kamp Catering Gruppe Mark Khalifé (Deutschland), Group Executive Chef Samuel Wilkes (Neuseeland), Chefkoch Sören Herzig (Deutschland), Development Chef Richard Seidel sowie Pâtisserie Chef Daniele Teuchmann. Sie stellen regionale Produzenten in den Mittelpunkt, die sich auf der Speisekarte wiederfinden und dem Gedanken 'farm to table' entsprechen. Ziel ist die Verschmelzung regionaler Produkte mit asiatischer Kochkunst.

Küchendirektor im »AÏ« Wien ist Samuel Wilkes, ein Neuseeländer mit gut 20 Jahren Erfahrung in Topküchen Asiens und Ozeaniens, darunter im legendären Raffles-Hotel in Singapur. Wilkes kümmert sicch um die Umsetzung des gastronomischen Konzepts und soll die weitere Expansion vorbereiten inklusive des Personalrecruiting und der Ausbildung von Küchenchefs für neue Standorte. München steht auf der Agenda, Berlin und London ebenso.

Das »AÏ« ist keiner speziellen Landesküche gewidmet, sondern soll vielmehr die besten kulinarischen Ausprägungen der asiatischen Küche vereinen, auf höchst möglichem Niveau. Das Konzept stammt von Kampcatering, einem Unternehmen mit Sitz in Beirut (Libanon) und arabischen Investoren im Hintergrund. In Beirut entstand auch das erste »AÏ«, ein weiteres wird in Riyadh (Saudiarabien) betrieben, wo schon bald auch ein zweites Lokal eröffnen soll, ebenso wie in Dschidda, ebenfalls Saudiarabien.

Top-Sommelier & Mixologist - Restaurantleiter und Sommelier des Aï Vienna ist der gebürtige Deutsche Patrick Hopf, in Wien bestens bekannt, unter anderem vom Meinl am Graben. Seine Weinkarten wurden mit dem Best of Award of Excellence, 2014 war er Maître des Jahres. Im „AÏ“ ist Patrick Hopf Herr über eine gewichtige Weinkarte mit etwa 230 Positionen, in weiß dominiert Österreich, in rot die großen Weinnationen rund um die Welt. Vieles gibt es glasweise, die üppigen Positionen an Sherry, Sake, Gin, Rum sind auch der Passion des Sommeliers geschuldet, der für seine Gäste „immer gerne auch etwas zusätzlich aufmacht“.

Hinter der Bar ist Mixologist und Bar Managerin Isabella Lombardo für die Cocktails verantwortlich, sie werkte zuletzt im „Procacci“. Sie ließ ihrer Kreativität freien Lauf und sich von japanischen Pop-Art Zitaten, sowohl in der Namensgebung, als auch in der Zusammensetzung der Zutaten inspirieren. "Kill Bill" ist beispielsweise eine Neuinterpretation des Klassikers Moscow Mule, der mit Pandam-Blättern und Sandelholz geräuchert ein komplett neues Aroma entfaltet.

Der Standort in Wien ist gleichsam ein Pilotprojekt für ganz Europa, wo die Kette in alle Metropolen expandieren möchte. Die 20. Eröffnung ist es jedenfalls für Mark Khalifé, Managing Director der Kamp Catering Gruppe und Statthalter einer internationalen Investorengruppe rund um Henry Farah, den CEO von Kamp Hospitality mit Sitz in Beirut. Beide sind vom Konzept überzeugt und streuen der Stadt Wien als Tor für ihre Europa-Expansion Rosen.



Aï Vienna
1010 Wien, Seitzergasse 6
Tel. +43 1 532 29 00
reservation_vienna@airestaurant.co
www.airestaurant.co
www.kampcatering.com

Öffnungszeiten:
SO-MI. 11.30 bis 01.00 Uhr
DO-SA, 11.30 bis 02.00 Uhr

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