Deutsche Weinbau- Betriebe wachsen

Deutsche Weinbau- Betriebe wachsen

Deutsche Weinbaubetriebe wachsen

In Deutschland gibt es immer weniger Weinbaubetriebe. Gleichzeitig wurden die bestehenden Weingüter größer, weil sie aufgegebene Rebflächen übernahmen: Deshalb blieb die Rebfläche in Deutschland mit rund 100.000 Hektar stabil. Von 2010 bis 2016 sank deren Zahl um 17 Prozent auf knapp 17.000, wie das Deutsche Weininstitut (DWI) in Bodenheim bei Mainz mitteilt. An Fläche zugelegt haben laut Weininstitut die Güter mit mehr als zehn Hektar: Ihre Anzahl stieg in den sechs Jahren um 300 auf rund 3.100 Betriebe, wobei 890 von ihnen mehr als 20 Hektar Weinberge besitzen. Diese größeren Weingüter bewirtschaften mittlerweile 60 Prozent der deutschen Gesamtrebfläche.

Aufgegeben hätten vor allem Betriebe mit weniger als einem Hektar Rebfläche (minus 29 Prozent): Sie machten nach neuesten Zahlen mit rund 4.300 noch ein Viertel aller Betriebe aus. Die meisten Weingüter - rund 9500 - hatten 2016 ein bis zehn Hektar Weinberge (2010: 11.500). Die mittlere Betriebsgröße wuchs von 4,8 auf 5,9 Hektar.


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